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	<title>Africa by Bike &#187; Egypt</title>
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	<description>Sieben Monate mit dem Fahrrad durch Afrika</description>
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		<title>Cairo</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Sep 2011 15:34:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Nach der Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[Egypt]]></category>

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		<description><![CDATA[<img width="188" height="125" src="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_6009-188x125.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="IMG_6009" title="IMG_6009" />Short Update 10/10/2011: I have just received an Email stating that we have raised 7192€ in donations. Thank You! Bevor ich darüber schreibe, wie ich die letzten 40km der Tour wahrgenommen habe möchte ich mich entschuldigen. Es ist sehr viel &#8230; <a href="http://africabybike.de/wordpress/?p=1491">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="188" height="125" src="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_6009-188x125.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="IMG_6009" title="IMG_6009" /><p></p><br /><p><strong><em>Short Update 10/10/2011: I have just received an Email stating that we have raised 7192€ in donations. Thank You!</em></strong></p>
<p>Bevor ich darüber schreibe, wie ich die letzten 40km der Tour wahrgenommen habe möchte ich mich entschuldigen. Es ist sehr viel Zeit vergangen seit den letzten Berichten und wir sind beide schon lange wieder in Europa. Am 10.09. sind wir in Brüssel gelandet und seitdem voll und ganz damit beschäftigt gewesen uns im alten Leben wieder einzufinden. Reiseberichte schreiben ist da bei mir sehr weit auf der Prioritätenliste nach unten gerutscht, aber wie auch die Radtour abgeschlossen werden musste muss auch der Blog abgeschlossen werden und hier ist er jetzt also, der letzte offizielle Reisebericht.</p>
<p><a href="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_6015.jpg"><img class="alignleft size-large wp-image-1564" title="IMG_6015" src="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_6015-329x494.jpg" alt="" width="329" height="494" /></a>Kairo. Abgesehen davon, dass es mir immernoch schwer fällt es mit „K“ zu schreiben ist erst mal ein sehr kurzes Wort. Dann bezeichnet es mit nur fünf Buchstaben eine Stadt mit dutzenden Millionen Einwohnern im nördlichen Ägypten – so viel ich weiß Afrikas größte Stadt. Wer weiß, was Kairo alles für Bedeutung hatte und hat, für uns war es zuerst nur eine: Das Ziel. Das große Ziel, Endziel. Später wurde dann das Ziel weggenommen und es blieb nur noch „End“ stehen.</p>
<p>Ich hatte während der ganzen Reise ein sehr gemischtes Verhältnis zu Kairo. Zuerst war es tatsächlich das ferne Ziel am Horizont, die „Perle des Nordens“. Zwischendurch war es dann „Moloch in dem wir leider Gottes ankommen müssen“. Zuletzt war es nur noch ein wertungsfreies, höchstens melancholiebehaftetes „Ende“. Es hat uns seit Kampala nicht mehr nach Kairo als solchem gezogen, der einzige Grund warum wir am Ende da angekommen sind war um die Tour „abzurunden“.</p>
<p>Das erste Zeichen, dass wir die Wüste verlassen und in Kairo ankommen war das Wohnegebiet „Green Valley“, wunderschöne früher mal moderne Villen in traumhafter Lage im grünen direkt neben der städtische Müllkippe. Der Grund warum Green Valley so runtergekommen wirkte könnte sein, dass der Duft der Blumen sicher vom abscheulichen Gestanke der Müllhaufen auf der gegenüberliegenden Straßenseite überdeckt wurde.</p>
<figure id="attachment_1573" class="alignleft" aria-describedby="figcaption_attachment_1573" style="width: 800px"><a href="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_6051.jpg"><img class="size-full wp-image-1573" title="IMG_6051" src="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_6051.jpg" alt="" width="800" height="533" /></a><figcaption id="figcaption_attachment_1573">Der kleine Wüstenhighway wurde größer und größer, bis er irgendwann acht-spurig war und wir um unser Leben strampelnd mitten drin. Irgendwann kamen dann die Pyramiden in Sichtweite aber so wie alles in Kairo haben sie mich absolut kalt gelassen. Zwischen gigantischen Betonblöcken erheben die sich dann auf so einem Hügel und sind gerade durch fünf Strommasten hindurch zu erkennen, aber der magische Sog, der ihnen immer zugesprochen wird hat nicht die geringste Wirkung entfaltet. Es gab wenig, was mir auf der Reise so egal war wie die Pyramiden und wir sind kein einziges mal näher dran gekommen als die Abzweigung vom Main Highway.</figcaption></figure>
<p>Unser Ziel war im Stadtzentrum der Tahrir Square, ein Ort an dem gerade jetzt Geschichte geschrieben wird fern ab von den üblichen Radler-Triumphfotos am Fuße der Pyramiden. Allerdings stellte es sich als Problem heraus den Tahrir Square überhaupt zu finden, scheinbar war unsere Aussprache nämlich zu schlecht um zu erraten, wonach wir suchen. Wir haben dann das Nationalmuseum angepeilt weil ich gehört hatte es sei „in der Nähe“ des Tahrir Platzes. Irgendwann sind wir dann auch am Tahrir Platz angekommen, aber wären fast drüber gefahren, wenn da nicht ein gigantisches Polizeiaufgebot samt Panzern gestanden hätte.</p>
<p>Die wurden dann zu unserem Publikum als wir angefangen haben unsere Ehrenrunden um den Platz zu fahren. Zuerst haben uns die schwer gepanzerten Polizisten ignoriert, dann haben sie uns verärgert angeschaut und ab der dritten Runde haben uns einige zugelächelt, gegrinst und gewunken und ich bilde mir gerne ein es sei das ganze Polizeiaufgebot gewesen (obwohl es tatsächlich wohl etwa ein Drittel oder Hälfte war).</p>
<p>Ich hatte schon in Zambia angefangen mir vorzustellen wie dieser Moment sein würde. Auf dem Tahirplatz einzurollen, nach 12000km in Afrika auf einem verdammten Fahrrad. Der Gedanke hat mich jedes Mal zum Lächeln gebracht und mich motiviert. Ich habe mir vorgestellt wie ich strahle wie ein Goldfisch, wie ich lautes Jubelgebrüll ausbreche, wie uns Leute auf den Rücken klopfen und wie wir  uns fühlen wie die frisch gekrönten Könige der Welt.</p>
<p>Während ich mir das vorgestellt habe hat sich das vorstellen des Gefühls besser angefühlt als das, was ich dann tatsächlich am Tahrirplatz gefühlt habe. Nämlich garnichts.</p>
<p>Ich habe versucht mich zu zwingen glücklich zu sein und zu lächeln, aber es hat nicht wirklich funktioniert. Nicht so, dass ich auch davon überzeugt gewesen wäre.</p>
<p>Ich habe zwar gelächelt, aber innerlich war ich leer, ausgebrannt und vielleicht schon etwas traurig. Im letzten Berichte hab ich geschrieben, dass ich nicht wollte, dass die Tour endet und das hat am Tahrir Square immernoch gegolten. Später ist mir dann irgendwann klar geworden was „Der Weg ist das Ziel“ wirklich bedeutet. Letztendlich war es völlig egal, ob wir in Kairo ankommen oder nicht. Die Routendefinition den Kontinent zu überqueren dient lediglich als Assoziationspunkt, damit man sich unter dem ganzem etwas vorstellen kann und ist hervorragend geeignet um damit anzugeben, aber der Sache nach ist es völlig egal ob wir die sieben Monate nutzen um von A nach B zu fahren oder ziellos dahin fahren wo wir gerade lustig sind. Vielleicht wäre Letzteres sogar besser gewesen, aber alles in allem hatten wir vor allem eine verdammt geile Zeit in Afrika und Erfahrungen von unschätzbarem Wert gemacht.</p>
<p>Ich habe öfter darüber geschrieben dass es anstrengend war, vor allem mental. Aber kein einziges Mal wollte ich wirklich etwas anderes machen oder abbrechen und insbesondere jetzt rückblickend war die Tour einfach&#8230; genial. Ich habe genau das getan was ich schon immer tun wollte und es war das Beste, was ich je getan habe. Das die Zeit vorbei gegangen ist, ist unglaublich schade. Ich bin nicht (nur) pathetisch. Ich meine es so, wie ich es schreibe.</p>
<p>Als ich diese Gedanken später in meinem Notizbuch aufgeschrieben habe bin ich auf einmal so traurig geworden, dass ich hätte heulen können. Aber irgendwann müssen alle guten Dinge zu Ende gehen und wir hatten keine wirkliche andere Wahl weil es für die Weiterfahrt einfach an Zeit und Geld gemangelt hätte. Ich habe versucht mich damit zu trösten, dass man ja irgendwann wieder losfahren kann und dann auch wieder Geld hat – aber so richtig zufrieden gestellt hat mich die vage Hoffnung auch nicht.</p>
<p><a href="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_6057.jpg"><img class="size-large wp-image-1577 alignnone" title="IMG_6057" src="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_6057-494x329.jpg" alt="" width="494" height="329" /></a></p>
<p><a href="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_6069.jpg"><img class="size-large wp-image-1578 alignnone" title="IMG_6069" src="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_6069-494x329.jpg" alt="" width="494" height="329" /></a></p>
<p><a href="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_6072.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-1579" title="IMG_6072" src="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_6072-494x329.jpg" alt="" width="494" height="329" /></a></p>
<p><a href="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_6077.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-1581" title="IMG_6077" src="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_6077-494x329.jpg" alt="" width="494" height="329" /></a></p>
<p><a href="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_6080.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-1582" title="IMG_6080" src="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_6080-494x329.jpg" alt="" width="494" height="329" /></a></p>
<p><a href="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_6089.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-1583" title="IMG_6089" src="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_6089-494x329.jpg" alt="" width="494" height="329" /></a></p>
<p>Eine der angenehmeren Seiten daran in Kairo anzukommen war unser Aufenthalt im Ramses Hilton Hotel Cairo. In Äthiopien hatten wir eine Zeit lang einen Running-Gag in dem wir gewitzelt haben, dass wir in Cairo dann zum Hilton gehen und eine kostenlose Übernachtung verlangen weil wir so cool sind. Aus einer Laune raus habe ich dann eine Email geschickt auf die zwar noch eine relativ positive Antwort kam aber danach haben wir nie wieder etwas gehört.</p>
<p>Wir sind in Kairo vom Tahrir Platz runter gefahren und wussten erstmal nicht wo hin, waren völlig orientierungslos. Dann haben wir über allen Häusern den Hilton Tower thronen sehen und dachten uns, wir könnten ja mal unsere Nächte eintreiben gehen. Ich bin völlig verschwitzt und verdreckt ins Foyer gegangen und habe verlangt den Manager zu sprechen, während Fabian die Räder bewacht hat. Dann musste ich drei Stunden mit der guten Dame verhandeln und diskutieren während Fabian in der brütenden Sonne die Räder bewacht hat, aber am Ende hatten wir sogar drei Nächte im Hilton! Undzwar im schönsten Zimmer des Hauses, 23. Stock mit Nil- und Pyramiden- und Tahrir Platz- und Autobahnkreuzblick. Wir konnten zwar die Panzer rollen sehen, Demonstrationen gab es allerdings keine die uns aufgefallen wären.</p>
<p>Am letzten Tag haben wir noch eine kleine Demo gesehen, aber abgesehen davon dass am Tahrir Platz jetzt überall Revolutions-Souvenirs verkauft werden und Militärs in Panzern und mit Maschinengewehren rumstehen ist von Revolution ehrlich gesagt nicht viel zu merken. Allerdings reicht das irgendwie auch schon.</p>
<p><a href="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/DSC_56931.jpg"><img class="alignleft size-large wp-image-1587" title="DSC_5693" src="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/DSC_56931-473x494.jpg" alt="" width="473" height="494" /></a>Ich will jetzt nicht Werbung fürs Hilton machen, aber zum einen waren sie sehr großzügig und zum anderen haben wir öfters über Betten und Frühstücke geschrieben und allein um den Kontrast zu würdigen muss ich das jetzt auch tun. Ich hab auf der ganzen Tour nicht so gut geschlafen wie in den drei Nächten, besonders der ersten. Das Bett war soo weich! Und keine Flöhe! Und die Matratze war auch nicht schimmlig! Einfach nur toll <img src='http://africabybike.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> . Und vom Frühstück sollte ich gar nicht erst anfangen zu schreiben. Am besten kann man es durch unser Essverhalten beschreiben: Unser Frühstück hat jeden Morgen drei Stunden gedauert und wir haben es in drei Frühstücken trotzdem nicht geschafft uns durch das gesamte Buffet zu mampfen! Nach dem Frühstück waren wir erstmal so überfressen, dass wir wieder schlafen mussten und danach noch so voll, dass wir bis acht Uhr abends nichts mehr essen konnten. Das ist einfach der Traum eines jeden Radfahrers.</p>
<p>Wir haben keinen Reverse Culture Shock im Hilton erlitten. Das tolle ist, dass Menschen außer in den Bottle Necks wie Sehenswürdigkeiten sich grundsätzlich aus dem Weg gehen und im Hilton sind die Leute Meister in der Disziplin. Man kommt eigentlich nur beim Frühstück näher als zwanzig Meter an einen anderen Touristen ran und da haben wir uns so oder so voll aufs Essen konzentriert.</p>
<p><a href="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_6130.jpg"><img class="alignleft size-large wp-image-1590" title="IMG_6130" src="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_6130-494x397.jpg" alt="" width="494" height="397" /></a></p>
<p>Die vorletzte Nacht in Kairo haben wir dann wieder in einem der schäbigen Hostels am Talab Harb Square verbracht und die Letzte im Taxi. Wir wollten uns das Geld für eine Nacht im Hostel sparen  und nicht um vier Uhr morgens aufstehen um typisch deutsch rechtzeitig am Flughafen zu sein und haben deswegen entschieden gleich am Flughafen zu schlafen. Wäre nicht unsere unanagenehmste Nacht geworden und als Profi hat man ja Oropax dabei.</p>
<p>Wir haben die Fahrräder in Kühlschrankkartons gepackt und dann ein Taxi für den korrekten Preis zum Flughafen gefunden und das hat uns einen letzten wunderbaren Abschiedsgruß von Afrika geschenkt: Der Taxi Fahrer hat uns gefragt, ob es in Ordnung wäre wenn er bevor wir fahren noch seine zwei Kinder abholt. Die hätte er eigentlich schon vor zwei Stunden abholen sollen, aber dann hatte er so viel Kundschaft. Wir hatten noch zehn Stunden Zeit um zum Flughafen zu kommen und haben natürlich gesagt, dass er sie sehr gerne abholen kann. Wenn wir eins in Afrika gelernt haben ist es, dass man sich zurücklehnen muss und den Dingen ihren Lauf lassen muss. Das macht zum einen alles entspannter und hat häufig auch ein wesentlich interessanteres Ergebnis. Und ganz abgesehen davon dass Eile haben ansich schon keinen Sinn macht, macht es noch weniger Sinn Eile zu haben wenn man keine Eile hat – so wie wir. Der Taxi Fahrer hat also seine Kinder in irgendeinem Teil von Kairo abgeholt, dann hat er sie in einem anderen Teil von Kairo wieder abgesetzt und dann sind wir zu einem Freund von ihm gefahren, den er gerne treffen wollte und der gleich „um die Ecke“ wohnt. Dem hat er dann einen Elektroschocker verkauft, wir haben eine Dose Cola mit ihm getrunken und nebenbei haben wir während der ganzen Fahrt ein interessantes Gespräch über die Auswirkungen der Revolution, Venezuela und Gott und die Welt geführt. Wir sind dann fünf Stunden später am Flughafen angekommen und hatten immer noch 3,5 Stunden Schlaf, bevor wir zum Check In mussten.</p>
<p><a href="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_6180.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-1591" title="IMG_6180" src="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_6180-494x329.jpg" alt="" width="494" height="329" /></a></p>
<p>Wir haben verschlafen und dann war eh alles um sonst, aber die Fahrt war genial.<a href="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_8652.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1560" title="IMG_8652" src="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_8652-188x125.jpg" alt="" width="188" height="125" /></a></p>
<p>Um zehn Uhr morgens am 10.09. haben wir den afrikanischen Kontinent verlassen.</p>
<p>Fünf Stunden später sind wir am Brüssel International Airport in Belgien gelandet, wo wir von Fabians Familie erwartet wurden.</p>
<p>Eigentlich wollte ich den Bericht hier enden lassen, aber eine Geschichte liegt mir doch noch am<a href="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_8506.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1559" title="IMG_8506" src="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_8506-125x188.jpg" alt="" width="125" height="188" /></a>Herzen. Ich bin dann von Brüssel/Aachen zurück nach Konstanz gefahren und obwohl ich die Fahrt im großen und ganzen doch sehr genossen habe, hatte ich doch sehr damit zu kämpfen dass ich nicht mehr in Afrika bin und bald auch nicht mehr Fahrrad fahren werden. Wenn man in Europa jemanden fremden nach dem Befinden fragt kriegt man besten Falls einen völlig verwirrten Blick, schlimmsten Falls wird die Frage übergangen und grüßen tun sich die Leute hier auf der Straße sowieso nicht. Wir könnten uns ruhig ein Stückchen afrikanische Mentalität abschneiden. Das würde uns glaube ich sehr sehr gut tun. Aber wie auch immer, ich bin abends in Freiburg angekommen und ärgerlicher Weise auch am Ende der Karten die ich von Fabians Vater geliehen hatte. Ich wusste zwar im großen und ganzen wie es weiter geht (Freiburg – Donau Eschingen – Konstanz, alles an der Bundesstraße) aber einen guten Weg durch den Schwarzwald hatte noch niemand gefunden.</p>
<p>Ich habe dann ein junges Paar nach dem Weg Richtung Donau Eschingen gefragt und long story<a href="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_8330.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1558" title="IMG_8330" src="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_8330-188x125.jpg" alt="" width="188" height="125" /></a> short: Die zwei haben mich eingeladen bei ihnen zu übernachten, haben mich gefüttert und mir dann nicht nur einen Weg völlig ohne Bundesstraße durch den Schwarzwald gezeigt der traumhaft schön war, sondern gleich die ganze Karte dazu geschenkt!</p>
<p>Das hat mir sehr viel bedeutet, zu sehen dass auch Deutschland nicht nur schlecht ist und daran erinnert zu werden, dass es auch hier viele tolle und nette Menschen gibt, die einem fremden aushelfen werden, wenn der Hilfe braucht. Danke <img src='http://africabybike.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Jetzt sind wir jedenfalls beide wieder daheim. Fabian hat letztens einen coolen Zusammenschnitt<a href="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_7964.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1557" title="IMG_7964" src="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_7964-125x188.jpg" alt="" width="125" height="188" /></a> einiger der letzten Aufnahmen gepostet und jetzt sind auch die letzten Reiseberichte online. Es geht uns beiden trotz aller klimatischen und sonstigen Widrigkeiten gut und ich für meinen Teil war beim medizinischen post Afrika-Checkup von dem ich allerdings leider noch keine interessanten Daten über importierte Lebensformen habe, die ich euch mitteilen könnte. Ist vielleicht auch besser so – und nein. Es geht mir blendend, auch gesundheitlich. Wir arbeiten an verschiedenen Projekten um die Tour hier noch weiter zu präsentieren und den Traum nach Ablauf noch mit anderen Menschen zu teilen (und das übrigens nur dank eurem unglaublich guten und lieben Feedback). Darunter ist z.B. der Dokumentarfilm der hauptsächlich Fabians Kind ist und ein Buch an dem ich jetzt nach diesem Bericht die Arbeit aufnehmen werde. Es lohnt sich also hin und wieder mal auf dem Blog vorbeizuschauen um zu sehen wie es mit der Arbeit von statten geht und sich „Sneak Peaks“ zu holen. Und für alle die ihn über RSS abonniert haben: Ich verspreche auch nicht mit uninteressanten Details zu spammen <img src='http://africabybike.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Bevor ich jetzt mit einer Liste von Leuten ende, denen ich danken will liegt mir aber noch eine<a href="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_7719.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1556" title="IMG_7719" src="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_7719-188x148.jpg" alt="" width="188" height="148" /></a>andere Sache am Herzen. Bekannter Maßen ist ja nichts in der Welt um sonst und auch dieser Blog ist es nur so halb. Wie hoffentlich jeder Leser weiß arbeiten zu Gunsten von Ärzte Ohne Grenzen (Medecins Sans Frontieres) an einem Spendenprojekt um Gelder für Afrika zu gewinnen. Ich</p>
<p>würde also an dieser Stelle gerne nochmal JEDEN bitten demdieser Blog gefallen hat eine Summe<a href="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_7399.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1555" title="IMG_7399" src="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_7399-188x125.jpg" alt="" width="188" height="125" /></a> die er für angemessen hält in der Honesty-Box zu lassen. Es ist selbst mit kleinen Summen schon gewonnen und wenn einer die Hilfe verdient hat, dann sind es wohl die wunderbaren Menschen die uns geholfen haben diese Tour zu schaffen. Also nochmal: Wer meint die Tour war toll, wer die Blogs mit Begeisterung verfolgt hat oder wer einfach zu der Erkenntnis gekommen ist dass die Menschen nicht schlecht sind und vor allem nicht in Afrika – bitte spendet was ihr für angemessen haltet an Ärzte ohne Grenzen. Danke!</p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-1553" style="float: right; border: 0px initial initial;" title="IMG_7332" src="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_7332-188x125.jpg" alt="" width="188" height="125" /></p>
<p>Zuerst möchte ich meinen/unseren Sponsoren danken: Schauff und dem Radl Rudi in Andechs für das wunderbare Tigerentenrad, dass mich auf dem Wegaushalten musste. Dem Studio 6 in Namibia für die Visitenkarte und Einblick in einen weiteren fantastischen Mikrokosmos und dem Ramses Hilton in Kairo für die drei Nächte. Merci <img src='http://africabybike.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Dann geht ganz besonderer Dank an meine Mutter Barbara Helm, die hier in Deutschland saß und die gesamte Logistik hier übernommen hat und überhaupt sehr unterstützend war („Ach ich find die Idee gut. So ein bisserl Kongo kann doch nicht schaden“) – ohne ihre Hilfe wäre ich irgendwo in Kampala ohne Geld und Ersatzteile in einem Slum hängen geblieben, schätze ich. Dann möchte ich meinem Onkel Leonhard Helm für den Tough Book danken der uns in der letzten Hälfte der Tour die Arbeit am Blog massiv erleichtert hat und Dennis Otieno dafür, dass er den Transport des</p>
<p>übertrieben großen Care Pakets mit Ersatzteilen nach Nairobi organisiert hat.</p>
<p>Die meisten von ihnen werden natürlich nicht den Blog lesen und vor allem nicht auf Deutsch,aber</p>
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<p><a href="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_0042_1.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1510" title="IMG_0042_1" src="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_0042_1-188x125.jpg" alt="" width="188" height="125" /></a> trotzdem möchte ich all den wunderbaren Menschen danken die uns auf dem Weg geholfen haben. Ohne diese Unterstützung wäredas nie so möglich gewesen. .</p>
<p>Wir danken vor allem den Lesern und Nicht-Lesern die die Leute unterstützen die uns unterstützt haben indem sie die Arbeit von Medecins Sans Frontieres unterstützen und ein letztes Mal würde ich gerne die jenigen die nicht gespendet haben daran erinnern das nachzuholen.<a href="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_0195.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1512" title="IMG_0195" src="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_0195-125x188.jpg" alt="" width="125" height="188" /></a></p>
<p>Es gibt dann noch viele, die eigentlich Dank und Nennung hier verdient hätten. Allerdings sind es zu viele die uns in den verschiedensten Arten unterstützt und geholfen haben um sie alle hier zu nennen. Ich bitte diejenigen, die nicht erwähnt wurden aber ich bin schlichtweg nicht in der Lage jedem persönlich zu danken, dem ich Dank schulde. Bitte denkt einfach daran, dass die Tatsache dass ihr hier vielleicht nicht genannt seid nicht bedeutet, dass ich euch nicht dankbar bin <img src='http://africabybike.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Zu guter letzt will ich dir dafür danken, dass du den Blog liest und weiter verbreitet hast.</p>
<p>Wir hatten eine geniale, unbeschreibliche</p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-1513" title="IMG_0204" src="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_0204-188x125.jpg" alt="" width="188" height="125" />und großartige Tour und Zeit in Afrika. Ich liebe den Kontinent und seine Bewohner und genauso wie ich weiß, dass ich sehr bald wieder in Afrika enden werde, weiß ich auch dass das nicht die letzte große Tour gewesen sein wird. Beides macht süchtig. Haltet ein halbes Auge auf dem Blog und dann verpasst ihr auch nicht, was sich so tut und wenn es wieder mit neuen Abenteuern los und weiter geht.</p>
<p>Danke,<a href="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_0313.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1514" title="IMG_0313" src="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_0313-125x188.jpg" alt="" width="125" height="188" /></a></p>
<p>Tim</p>
<p>First of all I want to apologize for having you wait so long for the last two reports. We have by now returned home and have been in Europe for two weeks already. We are both well and reverse culture shock hasn’t kicked in entirely yet. I believe you can understand we had quite a lot to do with meeting friends and family and finishing the blog went to the bottom of the to-do list. I am very sorry for this but I will make up for it now. I hope you enjoy this last “official” traveling report.</p>
<p>Cairo. Five letters, a very short word and for</p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-1515" title="IMG_0389" src="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_0389-188x125.jpg" alt="" width="188" height="125" />the last seven months our goal and destination. We had mixed expectations and attitudes towards Cairo all along and we never quite knew what to expect from either the city or the end of the tour as such. The first sign of approaching Cairo was a rundown housing community to the left of the highway called “Green Valley”. The problem with Green Valley might have been that it was built directly next to the huge garbage dump and will never have enjoyed the scent of blossoming flowers since the stench of the dump was<a href="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_0507.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1525" title="IMG_0507" src="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_0507-188x125.jpg" alt="" width="188" height="125" /></a>too overwhelming.The small highway got increasingly big until it had some eight lanes with us cyclists trying to survive somewhere in midst of that heavy traffic. The traffic as such was probably the worst we had seen so far and was a worthy finale but at least there were no traffic jams. After twenty kilometers in the city we caught first glimpse of the city and whilst Fabian took a few pictures I ignored them pretty much entirely. We never got closer to them than the turn which leads to the ticket offices but that was enough. They never<a href="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_0912.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1527" title="IMG_0912" src="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_0912-188x125.jpg" alt="" width="188" height="125" /></a>evolved that famous mythical energy which draws every visitor of Cairo towards them, whether they like them or not. By that time approaching the center of Cairo I was totally focused on reaching our “real” goal: The Tahrir Square – where history is made NOW! We had a few discussions at which point we should officially end our tour and we pretty quickly mutually agreed on said square.</p>
<p>Problem was we didn’t know exactly how to get there and apparently our pronunciation was not<a href="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_1713.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1529" title="IMG_1713" src="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_1713-159x188.jpg" alt="" width="159" height="188" /></a>good enough for Egyptians to figure out where we wanted to go. We then decided to ask for the National Museum since I had heard it was “close” to Tahrir Sq. That did the job but still if it weren’t for the massive police force we would just have cycled past it. We were standing at the edge of the square and discussed whether it was it or not but then we decided it was the one – or why would you have the entire roundabout surrounded with riot police.</p>
<p>I tried forcing myself to be happy and then we began cycling Tahrir Square. At first the police men looked pretty bewildered, on the second round they looked rather irritated on the third round some started smiling and at some point some were smiling and others were waving. We celebrated our triumph,<a href="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_1797.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1530" title="IMG_1797" src="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_1797-125x188.jpg" alt="" width="125" height="188" /></a> took a few photos (the officers were kind enough to not kill us for taking photos with them in the background) and then left Tahrir Square again without a real plan.</p>
<p>I want to be honest again: It did not feel good to have reached Cairo. During the tour I had imagined rolling in on the square, beaming like a sunflower, chanting and feeling as if I was crowned King Of The World. It did not feel like that at all and I felt way better five years ago after my first two day hiking trip to a festival than now that I had reached Cairo. I just felt very very empty and burned out.</p>
<p>As stated in the previous article I still didn’t want the whole tour to end. I was sad when I reached<a href="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_1798.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1531" title="IMG_1798" src="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_1798-125x188.jpg" alt="" width="125" height="188" /></a> our destination and although trying to force myself to be happy it never really worked. Later it dawned to what it really means to say “Der Weg ist das Ziel” (“The way is the aim”? goal? Destination?). It never really mattered whether I cycled aimlessly through Africa for seven months or on the tour we did. It was always only about doing it, experiencing at and seeing it and Cairo as the finishing line was always just the point that marks “It’s all over”.</p>
<p>I know I wrote about tough situations, about mental stress and how I hated things but if I sum the whole tour up for myself now it was pretty much the best thing I ever did. Not for crossing a continent on a bicycle, that might be<a href="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_1952.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1532" title="IMG_1952" src="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_1952-188x125.jpg" alt="" width="188" height="125" /></a> an achievement to brag about but it doesn’t mean anything, it’s just an association, but for the whole experience, for meeting so many great people and having such amazing adventures. I loved it and although things sometimes got tough not only deep down in my heart but very actively that was what I had always wanted to do – and if one thing: I did not want it to end. At one point in the hotel, when I wrote all these thoughts down in my note book I could have cried, I was so sad. But as with all good things everything comes to an end – if only for<a href="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_1956.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1534" title="IMG_1956" src="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_1956-188x125.jpg" alt="" width="188" height="125" /></a> new and better things. There was no way out, time and money were running out and as said: Sometimes things have to give way for better things to come.</p>
<p>One of the brighter sides of reaching Cairo was our stay at Ramses Hilton Hotel. Back in Ethiopia when Fabian got an Email from a bicycle manufacturer offering us sponsoring for the next tour we had a running gag saying that we would approach Hilton in Cairo and demand free stay because we<a href="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_2590.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1535" title="IMG_2590" src="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_2590-188x188.jpg" alt="" width="188" height="188" /></a> are awesome. I then wrote to Hilton central (not that we are awesome) and inquired whether that was possible – we got a positive response but then never heard from them again and forgot pretty much about the whole thing.</p>
<p>After leaving Tahrir Square we sat aimlessly in Cairo and saw the Hilton Tower a few blocks away. We decided to go there and just ask – and that’s what we did. I went inside, soaked in dirt and sweat from three days of desert and asked to speak with the manager. I then met the public relations manager Mrs. El Khady and a long story short she generously invited us for two free nights<a href="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_2838.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1536" title="IMG_2838" src="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_2838-125x188.jpg" alt="" width="125" height="188" /></a> (including breakfast!) and gave us the nicest room in that price category – with view of the Nile and the Pyramids. I don’t want to be a free advertisement platform but we have written about breakfasts and beds before and for fairness sake I have to (and want to) here too. Both were plain amazing.</p>
<p>I haven’t slept so sound on the entire tour, I couldn’t remember when I had ever slept so deep at all and comfortable but I guess I must have at some point. And for the breakfast: I think it is best described with how we handled it. We spent three hours at the buffet each morning, we ate so much we had to go back to bed straight away and we didn’t manage to munch through the entire<a href="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_3433.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1538" title="IMG_3433" src="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_3433-125x188.jpg" alt="" width="125" height="188" /></a> buffet in three days – oh and we were too full to eat dinner until 8 p.m.</p>
<p>Because I was asked often and it is in fact a good question: No we didn’t experience any kind of culture shock in the Hilton, even less than in Luxor because the good thing at such a place is that you can avoid the other people without any problem at all. You usually don’t even see them except at breakfast but we were way to focused on our own food the notice anything around us then anyway.</p>
<p>We spent a last night at a shady Hostel and then we left for the airport, bikes packed in two old fridge cartons from the bazaar at some place where tourists<a href="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_3712.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1539" title="IMG_3712" src="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_3712-188x125.jpg" alt="" width="188" height="125" /></a> don’t go. We still paid too much. Then before we finally reached the airport we got one last greeting from Africa. We had bargained the normal airport price with a taxi driver and when he asked us whether it was okay if he made a detour to pick up his kids we said it was no problem at all. We had (being German…) way more than enough time left and we really didn’t mind. If there’s one thing we’ve learned in Africa than it’s to lay back and<a href="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_3989.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1540" title="IMG_3989" src="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_3989-188x166.jpg" alt="" width="188" height="166" /></a> let things flow, just don’t hurry. There’s no use and point in hurrying, especially if you have no hurry . So anyway, our driver picked up his kids in one part of Cairo then he dropped them off in another part of Cairo then he went to meet a friend to sell him a taser and we drank a Coke with him and at two a.m. we arrived in the airport after a five hour drive through Cairo.</p>
<p>We liked it.</p>
<p>At ten a.m. the next morning (we spent the night at the airport<a href="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_4046.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1542" title="IMG_4046" src="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_4046-188x125.jpg" alt="" width="188" height="125" /></a>because we wanted to be at check in early because of the bikes and save the money for the hostel) we left the African continent.</p>
<p>Five hours later we landed at Brussels International Airport in Belgium and were already awaited by Fabians family.</p>
<p>Actually I wanted to end this article here because the following<a href="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_4336.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1543" title="IMG_4336" src="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_4336-188x125.jpg" alt="" width="188" height="125" /></a>doesn’t have much to do with Africa anymore but when I cycled home from Aachen I ended up one evening in Freiburg. It was getting dark already and my map ended in Freiburg. I knew how to get to Constance but that would include cycling a Bundesstraße which isn’t much fun at all. Eventually I asked a young couple for directions and they then invited me to their house, dinner and camping in the garden. They even gave me a<a href="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_4501.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1544" title="IMG_4501" src="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_4501-188x125.jpg" alt="" width="188" height="125" /></a>map of the Schwarzwald as a last support to the tour.</p>
<p>I write this because it was very important to me, seeing that Europe is not all that bad. That there are friendly strangers too and that you will be helped as well if you need help. You just don’t get greeted.</p>
<p>Although Europe (i.e. Germany) could learn and improve a lot with<a href="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_4540.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1545" title="IMG_4540" src="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_4540-188x125.jpg" alt="" width="188" height="125" /></a> a little African mentality it’s still a good place to be and being invited there comforted me a lot about leaving Africa.</p>
<p>Now the last words. As said we are home, safe and well. I’ve been to the doctor for the post-Africa check and don’t have any results yet so I can’t provide you any details about the interesting fauna I have imported. We are planning several projects on this tour including a documentary movie, a dia show and a book with even more (or different) stories, so it<a href="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_5160.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1547" title="IMG_5160" src="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_5160-188x125.jpg" alt="" width="188" height="125" /></a> might be of some use to check the blog every once in a while to stay up to date. Also if anybody is interested in hosting a dia show feel free to contact us.</p>
<p>Before I thank everybody who was amazing I would like to use this last chance to point out our fund raiser. As you will (hopefully) know we are raising funds for Medecins Sans Frontieres which will be invested in projects in Africa. So many people have helped us with the little they had and if it<a href="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_5348.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1548" title="IMG_5348" src="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_5348-125x188.jpg" alt="" width="125" height="188" /></a> was the last so the least we can do is tell you to help them in exchange. Nothing in the world is for free but this blog was! At least theoretically… Please leave an amount you think this trip, the help we got, the people themselves and the articles we wrote are worth in the honesty box. Donate it to your local MSF bank account if you are in a “foreign country” or if you are in Germany to the bank account mentioned in the menu at “Spendenprojekt”. Since banks charge a high commission for transfers into foreign countries MSF will profit more if you donate within you own country and in the end it doesn’t matter whether the money ends up with MSF-Germany or MSF-US. Thank you.</p>
<p>I want to thank my sponsors Radl Rudi in Andechs and Schauff for the bicycle which carried me<a href="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_5394.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1549" title="IMG_5394" src="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_5394-188x125.jpg" alt="" width="188" height="125" /></a>across the continent. Also the Studio 6 in Namibia who printed our business cards and of course Ramses Hilton for the amazing three nights.</p>
<p>Special thanks go above all to my mother Barbara Helm who was extremely supportive throughout the entire tour and saved me several times. She kept track of my finances and sent us spare parts to Nairobi. Then I of course want to thank my uncle Leonhard Helm for the Tough Book and my<a href="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_5776.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1550" title="IMG_5776" src="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_5776-188x125.jpg" alt="" width="188" height="125" /></a>friend Dennis Otieno for setting us up with his brother George in Nairobi and organizing the transport of said support package. Although most of them won’t follow the blog I am very grateful of all the amazing people we met during the tour and who helped us out when we needed help. It was the locals who made this tour possible in the end and there is no way how we can ever pay this debt back. I would also like to thank all the other who have supported us in various ways during our travels but there are just too many to mention. I want to<a href="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_5929.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1551" title="IMG_5929" src="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_5929-188x125.jpg" alt="" width="188" height="125" /></a>thank all those who supported the people who supported us by donating to Medecins Sans Frontieres and a last time I would like to beg everybody to donate whatever you think this blog is worth and/or you can afford. Last I would like to thank you for reading and spreading this blog.</p>
<p>We would never have made this without constant support from all of the mentioned and even those going unmentioned. I am sorry but I am not capable of typing long<a href="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_7231.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1552" title="IMG_7231" src="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_7231-188x188.jpg" alt="" width="188" height="188" /></a> enough of mentioning everybody whom I should thank. Please just keep in your mind that although you might not be listed here I am still very grateful.</p>
<p>We had an amazing time and I love Africa. I know I will be back there very soon and I know that this will definitely not have been the last tour. Keep half an eye on the Blog and you won’t miss when we get going again. In case you subscribe: I promise not to spam <img src='http://africabybike.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Thank you,</p>
<p>Tim</p>
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		<title>Baghdad &#8211; &#8220;The Gates Of Cairo&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Sep 2011 21:00:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<img width="188" height="86" src="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_5881_1-188x86.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="IMG_5881_1" title="IMG_5881_1" />Nachdem wir Baghdad wieder verlassen haben, lange hat es uns da doch nicht gehalten, sind wir weiter Richtung El Kharga City gefahren. Allerdings war der Gegenwind mittlerweile so stark, dass wir mit zehn Stundenkilometern dahin gekrochen sind und Spaß hat’s &#8230; <a href="http://africabybike.de/wordpress/?p=1493">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="188" height="86" src="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_5881_1-188x86.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="IMG_5881_1" title="IMG_5881_1" /><p></p><br /><p>Nachdem wir Baghdad wieder verlassen haben, lange hat es uns da doch nicht gehalten, sind wir weiter Richtung El Kharga City gefahren. Allerdings war der Gegenwind mittlerweile so stark, dass wir mit zehn Stundenkilometern dahin gekrochen sind und Spaß hat’s dann sowieso keinen gemacht.</p>
<p>Wir haben etwa 15km südlich von EKC in einer kleinen Düne am Straßenrand gecampt. Der Sand ist ohnehin gemütlicher, als die meisten Betten und in dem Fall hatte es noch den Vorteil, dass wir einen Schlafplatz mit „Tempelblick“ hatten.</p>
<p>Die Sonne ist untergegangen, wir saßen auf der Düne und haben beobachtet wie sich der Tempel rosa, orange, rot, blutrot und dann schwarz färbt und unter den Sternen versinkt. Es ist einer der weniger touristischen und wie in Sudan ist wieder diese &#8230; „ancient“ Stimmung aufgekommen. Es war, als könnte man um sich rum die alten Ägypter laufen und leben sehen, als säßen sie neben einem auf dem gleichen Sand unter der gleichen Sonne und hätten 3000 Jahre früher den gleichen Tempel angestarrt. Ich mag das.</p>
<p>Am nächsten Morgen sind wir dann nach EKC gefahren und sofort weiter mit einem Minibus nach Mut in der Dakhla Oase. Beide Städte sind nicht besonders schön, nicht besonders „unterhaltsam“ und bestehen hauptsächlich aus mehrstöckigen Beton-Wohngebäuden und einer Ansammlung geschlossener Läden. Gerade jetzt, wo ich diese ersten Zeilen des vorletzten Berichtes schreibe, sitzen wir schon vier Stunden in Mut am „Busbahnhof“ und warten vergeblich darauf, dass sich andere Passagiere nach Farafra einfinden und der Bus dann losfährt. Scheint kein besonders beliebter Ort zu sein, Farafra.</p>
<figure id="attachment_1504" class="alignleft" aria-describedby="figcaption_attachment_1504" style="width: 800px"><img class="size-full wp-image-1504" title="IMG_5905" src="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_5905.jpg" alt="" width="800" height="533" /><figcaption id="figcaption_attachment_1504">verzweifelt gesuchter Schatten</figcaption></figure>
<p>Der Grund warum wir gerade so viel Bus fahren ist, dass wir eine kleine Fehlkalkulation beim Flug hatten und vergessen haben Rasttage einzurechnen. Wir könnten jetzt zwar vierzehn Tage lang ohne Pause durch die Wüste heizen und dann gerade so für den Flug in Cairo ankommen, aber das ist uns ehrlich gesagt jetzt am Ende zu anstrengend. Ägypten ist mehr ein Warmdown als ein Endspurt <img src='http://africabybike.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Und außerdem sind wir ja schon nach El Kharga gefahren, was ursprünglich nicht geplant war. Das hat unseren Zeitplan nochmal durcheinander gebracht.</p>
<p>Von Farafra aus sind wir dann wieder in die Wüste gefahren, die berühmte weiße und schwarze Wüste. Das heißt erst die weiße, dann die schwarze. Fabian hat sich schon seit Beginn der Reise auf diese Etappe gefreut, die wohl zu Recht als eine der schönsten Stellen in der Sahara gilt. Das erste Anzeichen der weißen Wüste waren kleine Kalksteinformationen. Kopfgroße Steine, manchmal übereinander gestapelt, manchmal in Haufen, manchmal geformt wie Dünen und häufig als natürliche Säulen. Mit jedem Kilometer sind diese Formationen größer geworden, vor allem die Säulen. Wir sind am Nationalparkschild vorbeigekommen <em>„White Desert National Park“</em> und die Formationen wurden noch größer. Irgendwann sind wir dann durch einen Wald aus baumhohen blendendweißen Felsverrenkungen gefahren. Manchmal war der nur links der Straße, dann nur rechts und dann sind wir wieder mitten durchgefahren.</p>
<p>So plötzlich (gemessen an all den Wüstenkilometern) wie die weiße Wüste gekommen ist hat sie auch wieder aufgehört. Wir sind eine weiße Klippe rauf gefahren und dann waren wir wieder im Sandmeer – weit und breit keine Kalksteine mehr.</p>
<p>Wir mussten dann ungefähr 50km weiter durch das Sandmeer fahren, bis wir in die schwarze Wüste gekommen sind – mein persönlicher Favorit. Die schwarze Wüste ist nicht die weiße Wüste in schwarz. Es gibt keine oder kaum abgefahrene Lavasteinformationen, keine Säulen und keine „Dünen“. Es ist eher so als wären in der ganzen Wüste „Bichel“ verteilt.Das Tolle ist dann, dass über dem normalen goldbraunen Sand eine schwarze Schicht Lavastein liegt und die ganze Wüste völlig anders akzentuiert und „schattiert“. Auch die Berge sind mit dieser schwarzen Schicht überzogen und kriegen dadurch auf einmal viel mehr Textur. Wenn man von oben in die Wüste runter fährt sehen die Hügel mehr aus wie ein Meer verfaulter Zahnstümpfe als hmmm&#8230; Hügel in einer Wüste. Die Sonne ist dann über diesen Hügeln untergegangen, die Schatten wurden länger und da wo die Sonne die Hügel angeschienen hat haben sie fast golden gestrahlt. Gleichzeitig konnte man aber auch Schatten nicht mehr von Lavasteinfeldern auseinanderhalten, sie sind verschmolzen und haben regelrechte Illusionen von unmöglichen Formen gebildet. Wahnsinn!Die nächste Nacht? Eine der üblichen Wüstennächte und ich liebe sie immernoch. Die beste Zeit in der Wüste ist eigentlich der frühe Abend, Morgen und die Nacht. Es wäre also am besten, wenn in der Wüste konstant Dämmerung wäre. Es ist nicht möglich diesen Sternenhimmel in Worte zu fassen, die das Gefühl adäquat beschreiben, das einen dabei überkommt. Auch lyrisch nicht – zumindest ist mir bis jetzt kein Gedicht untergekommen, dass das geschafft hätte.  Wir machen immer lange Mittagspausen in denen es wenig zu tun gibt und dann ist man Abends nicht müde genug um sofort einzuschlafen. So kann man dann noch lange in die unendliche Anzahl von Sternen starren und jede Sekunde davon genießen.Anderthalb Tage später haben wir die Bahariya Oase erreicht. Darüber gibt es wenig zu sagen, außer dass sie durch ihre Nähe zu Kairo schon deutlich touristischer ist als die vorigen. Wir haben noch einen Tag Pause gemacht und dann endlich die letzten 400km nach Kairo in Angriff genommen. In Bahariya hat sich dann auch eine gewisse Melancholie breit gemacht. Etwas großes war dabei zu Ende zu gehen. Wir haben uns sehr darauf gefreut Heim zu kommen, Freunde und Familie wiederzusehen und etwas Alltag zu haben, aber dann bedeutet das nicht mehr Reisen zu können. Einen komplett anderen Lebensstil aufzunehmen, nicht mehr zu Reisen und dieser Tausch ist ein schlechter. Vor allem wenn man mehr Alltag hat als das man reist. Wir hätten kein Problem damit gehabt Afrika oder die Wüste zu verlassen (Anm. 23.09.: dachten wir), aber dann könnte man ja einfach in kühlerem Klima weiter Rad fahren!Aber wir sind am nächsten Tag dann natürlich trotzdem auf unsere Räder gestiegen und haben eine sehr unspektakuläre letzte Etappe angetreten. Kleiner Seitengedanke: Es war interessant zu sehen, wie wir die „letzte Etappe“ immer weiter runtergebrochen haben. Die Erste Letzte Etappe war nach Verlassen von Addis: Das letzte Drittel. Die zweite Letzte Etappe war mit Erreichen von Ägypten: das letzte Land. Dann mit erreichen der Wüste: Die letzte Straße. Dann kam noch die letzte Oase, die letzte Etappe ohne Pause, die letzte Tagesetappe, die letzte Halbtagesetappe und die letzte Etappe nach einer kleinen Pause.Abgesehen davon, dass wir sowieso nicht ankommen wollten kam dann noch sehr starker Gegenwind dazu. Radfahrer beschweren sich ja immer über Gegenwind, aber auf der Etappe war es besonders schlimm und er kamm tatsächlich von vorne. Wir sind extra stehengeblieben um zu überprüfen, dass es sich nicht um Fahrtwind handelt. Der Wind wurde so stark, dass das fahren keinen Spaß mehr gemacht hat. Die Wüste war völlig unspektakulär und je näher man nach Cairo kam desto stärker wurde der Verkehr. Insgesamt war es einfach ätzend.Aber dann gibt es immernoch diese kleinen Dinge, über die man sich dann freuen kann. Zum Beispiel hat uns ein Bahner irgendwo in der Mitte von Nirgendwo in seine Bahnhütte zum Tee eingeladen. Oder Soldaten eine Dose Pepsi gespendet und unser Wasser wieder aufgefüllt.Zwei Tage später am Nachmittag haben wir nach genau der Hälfte der Strecke die letzte Cafeteria der Tour (hmmm) und v.a. auf dem Weg nach Cairo erreicht. Wir haben eine sehr lange Mittagspause eingelegt während der es uns dann irgendwann doch gepackt hat: Wir haben entschieden die Nacht durch direkt nach Cairo zu fahren.Der Hauptgrund war allerdings zugegebener Maßen folgende Rechnung (wir hatten fest vor wieder Nachts zu fahren um dem Wind zu entgehen): Cairo bzw. der Tahrirsq. Ist 190km entfernt. Wenn wir in der ersten Etappe 130km fahren – durch die Nachtfahrt noch eine pessimistische Einschätzung – wären wir noch 60km von Cairo entfernt. D.h. wir wären irgendwo in einem Vorort von Cairo und da werden wir sicher keinen kompletten Tag in einer Bushaltestelle dösen, nur weil das so der Zeitplan war. Folglich hatten wir garkeine andere Wahl mehr als die 60km einfach am Ende noch durchzufahren.Und genau das haben wir dann auch getan. Wir haben bis ein Uhr Nachts am Fuße einer dieser komischen schwerstbewachten Rundfunkantennen mitten in der Wüste geschlafen und sind dann losgefahren. Vorbei an Ölbohrtürmen, Trucks mit Boden- aber ohne Frontbeleuchtung und der städtische Müllhalde (immerhin gut 5km Durchmesser) bis zu den ersten Häusern von Cairo&#8230;Tim</p>
<figure id="attachment_1501" class="alignleft" aria-describedby="figcaption_attachment_1501" style="width: 800px"><img class="size-full wp-image-1501" title="IMG_5897" src="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_5897.jpg" alt="" width="800" height="533" /><figcaption id="figcaption_attachment_1501">We spent the night after leaving Baghdad in a deserty patch of land between two sub-oasises of El Kharga Oasis. The head wind had been so strong we didn’t make it to El Kharga city that day but that was alright. It gave us another night in the sand which tends to be more comfortable than beds anyway and most of all we had direct line of sight to one of the less touristy temples in Egypt. It gleamed red in the setting sun as if it were on fire and once again, with nobody around, we could feel the echo of the past. You can just sit and watch the sun set and without any efforts all of a sudden you can imagine all those ancient people walking around you, sitting in the same place and watching the same sun setting over the same temple. Interesting feeling.The next day when we wanted to get a closer view of course at 6:30 it was still closed but then from a few meters distance it was more a pile of rubble than a majestic temple. We cycled the remaining few kilometers to El Kharga City and left it right away on a minibus to Dakhla Oasis. They didn’t differ much, both are not very beautiful places with concrete tenants and a few closed shops.And now as I’m writing this we’re waiting for a minibus to depart to Farafra Oasis from where we will take on our final leg to Cairo. We’re now running a bit short of time, or perhaps short of permanent cycling motivation. We simply don’t want to rush through fourteen days without rest anymore, not so close to the end, and thus decided to skip a few hundred kilometers to afford the time to chill out in the one or other oasis.We cycled again from Farfra Oasis into the white desert. It’s said to be one of the most impressive parts of the Sahara and that’s just too true. It began with small wind-shaped chalk stone formations. Round rocks, sometimes piled onto each other, dune shaped rocks and pillars, but all rather small. Then a few kilometers later they grew taller, especially the pillars. We passed a national park entry sign and then the warped shapes grew to the size of cliffs in the most bizarre formations. The desert was spotted with those pillars and weird shapes. One time on the right side, the next moment on the left and then on both sides again. It’s a stunning scenery and an amazing experience to cycle through that “forest of stone” – they are like trees, standing out of the desert in blinding white.The White Desert will end as abruptly as it had slowly begun. We cycled up one of the cliffs and were yet again in the sea of sand. This continued for some time until we reached the Black Desert, my personal favorite of the two.There weren’t as many strange formations and warped stones but the whole desert was covered in a thin layer of black sand and volcanic stones. It sets entirely new and much stronger accents to the elevation of the place and gives a sense of shading below the dunes. The whole desert seems to have much more structure.And then there are those hills, pillars, “Bichels”. Extremely steep hills, almost broad pillars, covered in this mixture of yellowishbeigegold and black. They look like rotting teeth spread amongst the desert and when the sun sets over those hills they shine slightly golden and they cast growing shadows onto each other and the real shadows seem to melt together with the fake shadows of the black sand but sometimes they will also contrast each other, forming illusions where you can’t tell which one is sand and which one is shadow. I loved it.Platt</figcaption></figure>
<p>And once again: I love the desert nights. That’s what, in the end, really makes cycling the desert worth it. That pitch black sky with the millions and billions of stars, the broad whitish band of the Milky Way and perhaps at some point during the night the moon. There’s not much to do in the desert while cycling and since we tend to take naps during lunch break I’m not tired when “going to bed” as soon as it’s getting dark. That leaves me staring at the sky for what feels like hours and I enjoy every second.</p>
<p>It only took us one and a half days to reach Bahariya, the last oasis, but we still decided to spend another day there resting before we took on the 400km to Cairo. At some point we discovered our attitude had once again changed. A sense of melancholy started to spread and we finally realized that something great is coming to an end. Yes, it will be great to see friends and family again and to have a bit of routine but then we won’t be traveling anymore. All together the trade will be a bad one. We wouldn’t mind leaving Africa (09/23: So we thought…), or the desert for that matter, but we both decided that we somehow would like to continue in cooler climates and with less head wind. It has been an epic journey and all together a great and valuable time and it’s sad that we’re closing in on Cairo and the end of it all now.</p>
<p>But of course we still got on our bikes the next day and started cycling to the north-east but Cairo just didn’t lure us anymore. Adding to our misery of not wanting to arrive at the next destination there was  a strong head wind evolving. Too strong. So strong that cycling was no fun anymore.</p>
<p>But then there are those nice little things that make the bad things better: For example at one point we were invited for tea in the middle of the desert where we hadn’t expected anybody by  a railroad worker who for which ever reason had to stay in one of those tiny huts next to the tracks.</p>
<p>Two days later after exactly half way we reached the first and last cafeteria on the way to Cairo. We had a long lunch break by the end of which we had decided we would cycle through the night to Cairo. There were some 190km remaining to Tahrir Square and we didn’t want to rest for the entire day only fourty kilometers or so from the final destination.</p>
<p>We slept until 1 a.m. once again got onto the bicycles and then we cycled through the rest of the night past desert foxes, past oil rigs, past heavy traffic and past the trash dump of Cairo (at least 5kms in diameter!) until we reached the outskirts of Cairo&#8230;.</p>
<p>Tim</p>
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		<title>Die letzten Meilen nach Kairo</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Sep 2011 13:08:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Nach der Reise]]></category>
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		<description><![CDATA[<img width="188" height="125" src="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_6047-188x125.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="IMG_6047" title="IMG_6047" />Wir sind in Kairo angekommen! Durch die kühle der Nach sind wir vorbei an Ölbohrstellen, die wie kleine Lichtinseln in der tiefschwarzen Sahara liegen, an den Rand der schier unermesslichen Ausläufern von Kairo angekommen. Und in all dem vergänglichen Chaos &#8230; <a href="http://africabybike.de/wordpress/?p=1477">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="188" height="125" src="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_6047-188x125.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="IMG_6047" title="IMG_6047" /><p></p><br /><p>Wir sind in Kairo angekommen!</p>
<p>Durch die kühle der Nach sind wir vorbei an Ölbohrstellen, die wie kleine Lichtinseln in der tiefschwarzen Sahara liegen, an den Rand der schier unermesslichen Ausläufern von Kairo angekommen.</p>
<figure id="attachment_1479" class="alignleft" aria-describedby="figcaption_attachment_1479" style="width: 800px"><img class="size-full wp-image-1479" title="IMG_6062" src="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_6062.jpg" alt="" width="800" height="533" /><figcaption id="figcaption_attachment_1479">Durch einen dichterwerden Verkehr fahren wir in smogschwerer Luft durch Villengebieten, in denen keiner leben will und florierenden Industriegebieten, deren Arbeiter in Plattenbausiedlungen mit den Ausmaßen ganzer Städte, untergebracht sind.</figcaption></figure>
<p><a href="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_6053.jpg"><img class="alignleft size-large wp-image-1480" title="IMG_6053" src="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_6053-329x494.jpg" alt="" width="329" height="494" /></a>Und in all dem vergänglichen Chaos tauchen plötzlich mit einer unvergleichlichen Ausstrahlung und Kraft die Pyramiden von Gize vor einem auf.</p>
<p>Ich denke, Tim hat (oder wird noch) die Erlebnisse in ausführlichere Worte fassen. Ich beschränke mich erst einmal auf Bilder und Video. Wovon ich vorhabe in den nächsten Wochen und Monaten noch mehr zu veröffentlichen.</p>
<figure id="attachment_1485" class="alignleft" aria-describedby="figcaption_attachment_1485" style="width: 800px"><img class="size-full wp-image-1485" title="IMG_6111" src="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_6111.jpg" alt="" width="800" height="533" /><figcaption id="figcaption_attachment_1485">Tahir Square</figcaption></figure>
<p><a href="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_6026.jpg"><img class="alignleft size-large wp-image-1481" title="IMG_6026" src="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_6026-492x494.jpg" alt="" width="492" height="494" /></a><a href="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_6095.jpg"><img class="alignleft size-large wp-image-1483" title="IMG_6095" src="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_6095-494x329.jpg" alt="" width="494" height="329" /></a><a href="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_6099.jpg"><img class="alignleft size-large wp-image-1484" title="IMG_6099" src="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/IMG_6099-494x329.jpg" alt="" width="494" height="329" /></a></p>
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		<title>Aswan &#8211; Baghdad</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Aug 2011 14:22:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Aegypten]]></category>
		<category><![CDATA[Egypt]]></category>

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		<description><![CDATA[<img width="188" height="125" src="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/IMG_5641-188x125.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="IMG_5641" title="IMG_5641" />In Assuan anzukommen war mehr als nur ein Schock. Wir haben mit der Fähre auch Afrika verlassen und sind wieder in „unserer“ Zivilisation angekommen. Die ersten Meter im Ort sind wir an einem KFC vorbeigefahren, an Mc Donald’s Werbeplakaten. Wir &#8230; <a href="http://africabybike.de/wordpress/?p=1436">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="188" height="125" src="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/IMG_5641-188x125.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="IMG_5641" title="IMG_5641" /><p></p><br /><p>In Assuan anzukommen war mehr als nur ein Schock. Wir haben mit der Fähre auch Afrika verlassen und sind wieder in „unserer“ Zivilisation angekommen. Die ersten Meter im Ort sind wir an einem KFC vorbeigefahren, an Mc Donald’s Werbeplakaten. Wir sind versehentlich über den Touristen-Bazaar gefahren und vorbei an unzähligen Hotelburgen. Auf dem Nil lag der TUI-Nilcruiser und die Shops am Straßenrand werben mit „No hassle!“ und „True prices! Honest!“. Der erste Ladenbesitzer der uns angeboten hat und beim loswerden unserer Dollars zu helfen war lustig, der zweite zehn Meter weiter schon nicht mehr. Wenn man jemandem sagt man ist Deutsch kommen sofort aus allen Richtungen die passenden Begrüßungen aus der Pistole geschossen.</p>
<figure id="attachment_1454" class="alignleft" aria-describedby="figcaption_attachment_1454" style="width: 800px"><img class="size-full wp-image-1454" title="IMG_5555" src="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/IMG_5555.jpg" alt="" width="800" height="533" /><figcaption id="figcaption_attachment_1454">Sonnenuntergang hinter Tempel, Nil und McDonalds</figcaption></figure>
<p>Wenn man jemandem sagt man kommt aus Troja sind alle verwirrt und fragen „Troy?“ – „Yes. Troy.“ „Troy?“  *kollektives Kopfkratzen während dessen man sich davonstehlen kann*.</p>
<p>Wir hatten seit einer gefühlten Ewigkeit keine Touristen gesehen und in Assuan allein waren wahrscheinlich mehr als in ganz Afrika zuvor – und dabei sind diese Saison 70%-80% weniger Touristen in Ägypten. Die ganze Stadt fokussiert sich allein darauf das Geld aus den Weißen (oder in Ägypten meistens eher Pinken bis Krebsroten) zu melken und es scheint in Strömen zu fließen.</p>
<p>Es versteht sich von selbst, dass uns Assuan nicht gefallen hat und die Hochrechnung daraus auf ganz Ägypten hat düsteres ahnen lassen. Binnen eines Tages hatten wir absolut keine Lust mehr durch Ägypten zu fahren. Das Land war zu einem Transitland verkommen und wir hatten nur das Ziel so schnell wie möglich durch und wieder raus zu kommen.</p>
<p>Zugegebener Maßen allerdings haben wir auch einige dieser Touristenaktivitäten selber mitgemacht – allerdings hauptsächlich wegen Toms negativen Einfluss. Wir sind zwei hundert Meter mit einer Pferdekutsche gefahren und haben ein Fischerboot für zwei Stunden auf dem Nil gemietet. Und danach haben wir Assuan fluchtartig verlassen ohne ein einziges der Monumente anzusehen. Leider haben die uns zu dem Zeitpunkt beide mehr abgeschreckt als interessiert, die Touris auf den Straßen haben uns schon gereicht, da muss man nicht noch zum Hotspot gehen. Und für einen umgefallenen Obelisken schon lange nicht.</p>
<figure id="attachment_1455" class="alignleft" aria-describedby="figcaption_attachment_1455" style="width: 800px"><img class="size-full wp-image-1455" title="IMG_5550" src="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/IMG_5550.jpg" alt="" width="800" height="270" /><figcaption id="figcaption_attachment_1455">Skyline von Assuan: Hotelkomplexe und Kreuzfahrtschiffe</figcaption></figure>
<p>Bevor wir Assuan dann verlassen haben wollten wir noch unsere Rückflüge buchen, was nicht ganz so einfach war wie gedacht. Ich konnte zuerst überhaupt nicht zahlen weil ich seit Äthiopien wieder keine Kredit Karte hatte und Fabians wurde von der Website schlicht nicht akzeptiert. Wir waren dann kurz verzweifelt und hatten die Vision, wie wir bis ans Ende der Zeit in diesem schrecklichen Land gefangen wären, aber dann ist uns eingefallen, dass wir ja jetzt gewiefte Reiseradler sind und wir sind kurzerhand zum EgyptAir Office gegangen und haben unsere Flüge analog gebucht.</p>
<p><a href="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/IMG_5544.jpg"><img class="alignleft size-large wp-image-1456" title="IMG_5544" src="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/IMG_5544-239x494.jpg" alt="" width="239" height="494" /></a>Mit der Entscheidung wann wir welchen Flug nehmen haben wir auch die wiederkehrende Sinn- und Motivationskrise überwunden, die uns seit Wadi Halfa verfolgt hat. Wir waren die ganze Zeit hin- und hergerissen zwischen dem Willen  einfach schnell durch Ägypten zu fahren und Ende zu machen und die verbleibende Zeit noch zu nutzen und möglichst weit zu fahren. Vor allem war die Entscheidung aber zwischen: Ätzendes aber etwas kürzeres Niltal, oder schöne Wüste aber&#8230; Wüste eben.</p>
<p>Unsere Erfahrungen im Sudan hatten uns die Wüste als solche nicht als besonders angenehmen Ort in Erinnerung gelassen und wir hatten eigentlich kein besonders großes Bedürfnis uns wieder ewig lang die Nächte um die Ohren zu hauen. Mit entscheidend war dann die Tatsache, dass es in Assuan etwa 10° kälter war, als in Halfa und wir haben uns für die Wüste entschieden.</p>
<p>Zwei Tage später sind wir als kleinem Umweg in Luxor angekommen. Zu dem Zeitpunkt war wegen vieler guter Erfahrungen mit lokaler Bevölkerung Ägypten als Land schon teilweise wieder rehabilitiert aber zumindest weit davon entfernt die Hölle auf Erden zu sein.</p>
<p>Luxor war dann natürlich wie Assuan, nur schlimmer. Hotelburgen reihen sich an Hotelburgen und achja&#8230; Argh einfach! Das erste Hotel wo wir halbherzig gefragt haben wollte 30$ für das Doppelzimmer und ein Gast in der Lobby hat mir Stein und Bein geschworen wir werden in Luxor nichts günstigeres finden.</p>
<p>Das Zweite hat 25LE die Nacht gekostet, etwa 4$. Der Ort selbst war super, „Boomerang Hotel“ geleitet von einem Australisch-Ägyptischen Ehepaar unter der Devise einen Ort in Luxor haben zu wollen, der Touristen nicht abzockt. Beide waren super freundlich und extrem hilfsbereit. Für unseren zweiten Tag hat uns Muhamad z.B. ein günstiges Motorrad zum „mieten“ organisiert und Mia hat uns geholfen Origianl Internationale-Studienausweise zu bekommen – auf Basis gefälschter bzw. ausgelaufener Dokumente!</p>
<p>Das tolle an den Int. Studiausweisen ist, dass man damit bei jeder Sehenswürdigkeit 50% Rabatt kriegt und bei der schieren Anzahl an Sehenswürdigkeiten ist das Geld für die Ausstellung schnell wieder reingeholt. <a href="http://www.boomerangluxor.com/">www.boomerangluxor.com</a></p>
<p>Und ja: Wir haben uns in Luxor durchgerungen uns die Sehenswürdigkeiten anzuschauen. Es sind dieses Jahr 70%-80% weniger Touristen in Ägypten als sonst und wahrscheinlich sieht man sie nie wieder so „menschenleer“. Trotzdem waren sie noch für unsere Wahrnehmung zum Bersten gefüllt. Wir mussten zwar an Ticketoffices nie Schlange stehen, aber jeder Ort hatte dann so seine 300+ Touris die rumliefen und fotografiert haben und mit kleinen Minizügen die 150m zwischen Ticketoffice und Tempel überbrückt haben.</p>
<p>Interessanter Weise sahen die auch alle gleich aus, weiße Kleidung, Krebsrot, leicht adipös. Mir ging es an dem Tag wegen Kopfschmerzen nicht besonders gut und die Mischung daraus, aus Hitze und aus Touristen hat mir den Tempel von Hatchepsut und das Tal der Könige wohl etwas vergällt. Dazu kommt, dass zur Zeit einfach unsere „Festplatten“ voll sind. Wir haben den Punkt einer Reise erreicht, an dem es schwierig ist noch mehr aufzunehmen und man etwas tristen Alltag braucht um wieder Platz für mehr beeindruckende Erfahrungen zu schaffen. Die Tempel sind in ihrerer Monumentalität einfach schwer zu fassen.</p>
<p>Allerdings hat diese Tempel Exkursion auch eine interessante Erkenntnis gebracht. Für uns nicht ganz neu, aber aus dem Blickwinkel dann doch. Wir sind mittlerweile sehr stark mit der arabischen Kultur assimiliert. Wir mögen zwar keine Vorbilder sein, was das Tragen von langer Kleidung angeht, aber das liegt daran, dass wir in der Wüste Fahrrad fahren. Da mit langer Hose rumzueiern kriegen wir einfach nicht hin und sobald wir Pause machen tragen wir dann auch wieder lang.</p>
<p>Worauf ich hinaus will ist folgendes: In ganz Afrika eigentlich, aber besonders stark in der arabischen Welt, zeigt man in der Öffentlichkeit keine Beine. Man macht es einfach nicht, es gehört sich nicht und ab einem bestimmten Alter trägt man lang, egal was. Uns ist es jedes Mal schrecklich peinlich, wenn wir irgendwo eingeladen werden und dann da in Shorts rumsitzen und ich habe mich oft dabei ertappt, wie ich versucht habe die kurzen Beine über die Knie zu ziehen.</p>
<p>Der durchschnittliche Pauschaltourist trägt kurze Shorts, ein offenes oder garkein Hemd und eine Sonnenbrille. Die durchschnittliche Pauschaltouristin trägt entweder hotpants oder ein schulterloses Sommerkleid. Im Zweifelsfall zeigt sie noch Rücken oder Bauch.</p>
<p>Diese Kleidung erschien uns absolut unpassend, anstößig! Wie kann man denn so in der Öffentlichkeit rumlaufen!? Das geht doch nicht! Wir haben uns mal wieder für unsere Landsleute und ihre Ignoranz wenn sie in den Tourist-Mode gehen geschämt. Wie kann man in ein arabisches Land fahren, v.a. nach all dem, was zur Zeit an Hetze auf beiden Seiten durch die Medien läuft und sich dann so daneben benehmen? Auf einmal war uns klar wie die Gedankengänge zu Stande kommen, von denen die Extremisten beeinflusst werden. Man muss sich vorstellen, dass man aus einem erzkonservativen kleinen Dorf in der Wüste kommt. Sein ganzes Leben lang sieht der Mann außer seiner Mutter keine einzige unverschleierte Frau, trinkt keinen Alkohol und lebt gesittet und im Einklang mit Koran und Kultur. Und dann kommt er nach Luxor wo das Laster regiert. Frauen zeigen mehr Haut als arabische Frauen beim baden im Meer, Westliche Touristen betrinken sich in Diskos, überall wird mit Geld um sich geworfen. Luxor muss einem erscheinen wie ein Sündenpfuhl und der westliche Tourismus wie ein großes Übel, verderblich für Jugend und Kultur. I don’t support him but I understand him and it is partially or mainly our own fault.</p>
<figure id="attachment_1457" class="alignleft" aria-describedby="figcaption_attachment_1457" style="width: 800px"><img class="size-full wp-image-1457" title="IMG_5512" src="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/IMG_5512.jpg" alt="" width="800" height="533" /><figcaption id="figcaption_attachment_1457">Nach einem weitern Tag Pause haben wir Luxor dann verlassen und sind in die Wüste gefahren. Unser Plan sah vor, dass wir die 60km bis zum Highway mit dem Rad fahren und dann zur ersten Oase hitchen um etwas Zeit zu sparen und gemütlich nach Cairo fahren zu können. Wir sind jetzt in den Slow-Mode übergegangen.So der Plan... Die Umsetzung hat bis Phase II auch hervorragend geklappt. Nach etwa einer Stunde hatten wir einen Pickup angehalten, der uns mitnehmen wollten und dann auf einmal ist dieser Pickup explodiert. Einfach so, ein gigantischer Knall. Eine Rauchwolke. Pickupteile fliegen durch die Gegend. Man sieht den Truck kurz aus seiner eigenen Staubwolke fliegen und hört ihn scheppernd wieder landen.Ein großer LKW ist an uns vorbeigefahren, hat den kleinen PKW gerammt und gute einen Meter in die Luft geschleudert. Die gesamte Ladung von Mehlsäcken ist dramatisch explodiert und hat eine filmreife Staubwolke produziert. Gott sei Dank wurde bei der ganzen Aktion niemand verletzt, aber das Auto konnte man vergessen. Die komplette hintere Hälfte völlig zerstört und verbogen, absolut unbrauchbar und das nur, weil sie uns mitnehmen wollten *seufz*.Wir haben noch einem der uns mitnehmen wollte und sich geschnitten hatte die Hand verbunden und dann das einzige getan, was noch sinnvolles zu tun war: Wir sind weitergefahren. Wir konnten den Leuten da höchstens im Weg stehen, ohne hin kein Wort arabisch sprechen und es wurden minütlich mehr Autos die da am Highway geparkt haben um sich das Spektakel anzusehen. Irgendwie hatten wir Angst, dass gleich noch ein LKW rein rast und eine Massenkaramboulage anrichtet.nicht &quot;unser&quot; Unfall</figcaption></figure>
<p>Vorsichtiger als je zuvor sind wir mit den Rädern in die Wüste gefahren und dann einfach weiter und durch. Zwischenzeitlich wäre uns fast die Nahrung ausgegangen, aber die regelmäßigen Police-Checkpoints haben uns mit mehr oder weniger schimmligen Brot über Wasser gehalten. Und dann&#8230; dann sind wir in der ersten Oase, in Baghdad angekommen.</p>
<p>Um Fabians Facebook Status zu zitieren:  „zwar in Bagdad in Aegypten aber wir wurden als Geiseln genommen und erst freigelassen, nachdem wir die kompletten Vorraete aufgegessen hatten &#8230; dabei hatten wir nur nach dem Weg zum Baecker gefragt!“</p>
<p>Das trifft die Sache ziemlich genau. Wir müssen ziemlich ratlos ausgesehen haben, als wir in diesem Ort am A* der Welt angekommen sind. In Baghdad wohnen vielleicht 200 Seelen, es war früh Morgens, Ramadan UND Freitag – und abgesehen davon gab es in dem Ort eh keinen Laden. Und wir hatten kein Brot&#8230; Aber wir sind Radler und wir brauchen unser Brot. Also standen wir da hilflos in dem Ort vor der geschlossenen Bäckerei und kurz darauf kam ein Mann und hat uns nach dem Problem gefragt.</p>
<p>Nachdem er observiert hatte, dass die Bäckerei geschlossen hat, hat er kurzer Hand seinem 12 Jährigen Sohn die Autoschlüßel in die Hand gedrückt und uns mit zu sich nach Hause genommen. Um uns Brot zu geben, wie wir dachten.</p>
<figure id="attachment_1453" class="alignleft" aria-describedby="figcaption_attachment_1453" style="width: 800px"><img class="size-full wp-image-1453" title="IMG_5777" src="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/IMG_5777.jpg" alt="" width="800" height="463" /><figcaption id="figcaption_attachment_1453">Wir saßen dann da im düsteren Wohnzimmer, vor uns eine gigantische Tüte Brot und haben uns gefragt, wie wir uns jetzt am besten abseilen könnten. Als wir dann auf die Idee gekommen sind das gleiche wie immer zu tun: Aufstehen, überschwänglich bedanken und in Richtung Tür gehen, hat uns unser Gastgeber aber den Weg verstellt und unmissverständlich klar gemacht, dass wir jetzt nicht gehen können. Seine Frau und Tochter bereiten doch noch das Essen für uns zu!Und wieder ein paar Minuten später, wir hatten uns unserem Schicksal ergeben, haben die Frauen ein Wahnsinns Festmahl aufgetischt. Mit X-verschiedenen Soßen, Hähnchen, Brot, köstlichem Knoblauch Schleim und Salat. Danach gab es Tee und dann sollten wir eigentlich noch Mittagsschlaf machen (um 10 Uhr morgens), aber da haben wir uns dann doch geweigert <img src='http://africabybike.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .Wir haben noch ein wenig mit der achtköpfigen Familie rumgealbert, Fotos und Karten von daheim bzw. Ägypten gezeigt und uns mit Händen und Füßen unterhalten und sind aus dem Bedanken kaum mehr rausgekommen. Irgendwann konnten wir uns dann doch losreißen und sind dann schweren Herzens wieder weiter auf den langen, Gegenwind geprägten Weg nach Cairo.Auf dem Weg nach BAgdAd</figcaption></figure>
<p>Ich finde es immer noch schwer zu fassen, wie man völlig unerwartet und unverhofft Opfer von so überwältigender Gastfreundschaft werden kann. Man muss bedenken, dass gerade Fastenzeit ist und alle uns beim Essen zugesehen haben!<br />
Ägypten hat sich mittlerweile vollständig bei uns rehabilitiert. Wir haben viele kleine unentdeckte Ecken entdeckt. Plätze, an denen nie oder sehr selten Touristen vorbeikommen und an denen das Leben unbeeinflusst von uns weitergeht. In denen alte Männer entspannt unter Dattelpalmen liegen und ihre Wasserpfeife rauchen, wo Esel Wasserpumpen antreiben und Kinder durch die Haine und Plantagen toben. Wo sich alte Lehmhäuser an Felsen reihen und das Leben einen ganz eigenen ruhigeren Fluss hat – eine gewisse Tranquility.</p>
<figure id="attachment_1460" class="alignleft" aria-describedby="figcaption_attachment_1460" style="width: 800px"><img class="size-full wp-image-1460" title="IMG_5679" src="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/IMG_5679.jpg" alt="" width="800" height="533" /><figcaption id="figcaption_attachment_1460">In diesen Orten, wo Ägypten noch das Ägypten ist wie man es sich vorstellen will, ist das Land wunderbar. Es ist atemberaubend, wenn man Ziel der Großzügigkeit und Offenherzigkeit der Bevölkerung wird. Ägypten ist ein tolles Land, sobald man es überhaupt mal findet.Und genauso gut kann es sein, dass man zehn Kilometer von hunderten Schleppern belagert und in den Wahnsinn getrieben wird. Wenn ich eins auf dem Weg nach Baghdad gelernt habe dann ist es: Gib Ägypten eine Chance! (Aber mach es richtig).Wanderduene auf Wanderschaft</figcaption></figure>
<p>We took a wrong turn and have no officially and intendedly reached Baghdad. It’s a small place, not very spectacular and doesn’t seem to host any living beings. We did find humans there though and once again an example of amazing hospitality. But before that, here’s how we got there:</p>
<p>When we arrived in Aswan we were, mildly said, shocked. We hadn’t seen any tourists in I don’t know how long, or at least not in these numbers. The entire city of Aswan seems to be focused solely on the lucrative business of ripping off stupid Faranji. There were hotels everywhere, we crossed by accident the Tourist-Bazaar and before we even had a place to stay we had passed a KFC and a Mc Donald’s advertisement. Shops advertised with “no hassle, have a look!” and “Honesty! Real prices.” The first street vendor who tried to lure us by claiming he could help us get rid of our money was funny, when two meters later another one said exactly the same it wasn’t funny anymore.</p>
<p>En bref: We were shocked. And we did not like Egypt. At all.</p>
<p><a href="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/IMG_5711.jpg"><img class="alignleft size-large wp-image-1462" title="IMG_5711" src="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/IMG_5711-329x494.jpg" alt="" width="329" height="494" /></a>Within half a day all our enthusiasm about reaching our final country had vanished, we had decided we would be here solely for transit, wouldn’t look at anything and just rush up the Nile valley as quickly as possible to get to Cairo and out of Egypt as quickly as possible.</p>
<p>We didn’t see any of the sights in Aswan the second day and we left on the third so basically we didn’t see anything. It was a waste, especially since this season there’s about 70%-80% less tourists than normal in these places, but we didn’t have the slightest interest in the places anymore. We couldn’t cope with those remaining numbers of tourists (which were still more in one place than we had seen in all of Africa before) and Tom fittingly said that “your hard drives are full”. I guess that’s a good metaphor.</p>
<p>I have to admit though that we did, mainly due to the influence of Tom and with an ironic attitude, a few of those tourist things in town. E.g. we took a 200m ride on a horse coach and before that a two hour trip on the Nile on a local sailing boat.</p>
<figure id="attachment_1463" class="alignleft" aria-describedby="figcaption_attachment_1463" style="width: 800px"><img class="size-full wp-image-1463" title="IMG_5718" src="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/IMG_5718.jpg" alt="" width="800" height="533" /><figcaption id="figcaption_attachment_1463">Schaedel Rolf, the Harbrbringer of peace</figcaption></figure>
<p>Also in Aswan we decided we had to book our return flights since most recent research had shown that the prices are now rapidly increasing. When we finally had decided on a flight we discovered that I couldn’t pay because I was lacking the credit card and Fabian couldn’t pay because his credit card wasn’t accepted online. For an hour or so we thought we were stuck in that awful place called Egypt but then we decided we were now too seasoned travelers to be rendered helpless by that and just went to the local Egypt Air bureau to book our flight.</p>
<p>With booking the flight we also solved our problem which way to take to Cairo, into the desert again or through the infamous Nile valley. We decided to go through the desert but it took a long long time to make that decision.</p>
<p>It took us two days to reach Luxor and by that time Egypt had already been partly rehabilitated by positive experiences with the local population. Luxor then itself was of course like Aswan – only much worse. The first hotel we looked at I met a man who was convinced that it was the cheapest place in town. 30USD per double.</p>
<p>The next try produced the “Boomerang Hotel”, an Australian-Egyptian Hostel which offers the rooms for reasonable 25EL p.p. (around 4$), the place is clean well kept, empty at the moment and even has WiFi. But most important: The owners are great. It’s run by Muhammad and his Australian wife Mia both which are extremely friendly and helpful. Muhammad organized us a cheap “rental” motor bike for our second day in Luxor which we took to speed down to the other side of the Nile and get a glimpse at some of the monuments. Yes we DID go sight-seeing. Mia then assisted us in getting the original international students ID on basis of fake documents. The advantage of having this ID-card in Egypt is that it cuts the prices of all monuments by 50%. And then they were just friendly and we had a few nice talks. Muhammad by the way speaks fluent German. <a href="http://www.boomerangluxor.com/">www.boomerangluxor.com</a>. They run this hostel with the philosophy of wanting to have a place in Luxor where tourists are not going to be ripped off.</p>
<p><a href="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/IMG_5641.jpg"><img class="alignleft size-large wp-image-1473" title="IMG_5641" src="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/IMG_5641-494x329.jpg" alt="" width="494" height="329" /></a></p>
<p>The monuments were… well. Nice. They didn’t evolve the magic the pyramids in Sudan did. The sun was too bright, I wasn’t feeling so well and even though you didn’t have to queue to get your entrance tickets the monuments themselves hosted some 300 tourists each.</p>
<p>Tourists in Egypt are generally the type of 7-day all inclusive Egypt for 300€. I really can’t understand these people, can’t connect with them or even feel as I was part of them (which by culture I am). How can the dream of a young man be to take his girlfriend on a two week Egypt holiday while not having any influence on the content and progress at all? That seem awful to me. But then it must be the case…</p>
<p><a href="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/IMG_5685.jpg"><img class="alignleft size-large wp-image-1464" title="IMG_5685" src="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/IMG_5685-329x494.jpg" alt="" width="329" height="494" /></a>Oh well. We realized at the temple of Hatchepsut that we were starting to assimilate with Arab culture. We are of course not very good examples of decent clothing. We always wear shorts and most of the time t-shirts but while we feel heavily embarrassed by that when we’re in public there’s simply no way how you can cycle in long trousers in 40°+. And as soon as we’re not cycling for a day we’ll switch into long set. How can you possibly show your legs in public!?</p>
<p>That said we had a totally different view on how the tourists dress. It appeared to me to be absolutely offensive, immodest and awful for women to wear skirts or shorts, shoulder free tops or for men shorts as well and perhaps no shirts at all. We suddenly realized how it might appear to an Arab who all his life in some oasis had only seen women wearing scarfs or burka when outside. Luxor must be a den of sin and filth for everybody who highly values the dress code and since religion has a much higher position and value here than in Europe that might be more people than we would expect. The way our lot behaves when it’s in tourist-mode is awful and ignorant.</p>
<figure id="attachment_1465" class="alignleft" aria-describedby="figcaption_attachment_1465" style="width: 800px"><img class="size-full wp-image-1465" title="IMG_5656" src="http://africabybike.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/08/IMG_5656.jpg" alt="" width="800" height="302" /><figcaption id="figcaption_attachment_1465">We left Luxor for the western desert after another day of rest. We’re taking things slow now, Egypt is our warm down phase. We had decided to hitch the first stretch into the desert to make up for some time and have more flexibility afterwards. That still included cycling 60km into the desert to reach the main highway. After some time a pickup stopped and offered us a lift to the oasis. Fabian came running back to me, where I was standing in the shade and waiting and from behind one of those huge cargo trucks sped up. Then there was a gigantic crash, our pickup flew a meter into the air, a huge dust cloud around it and car parts flying in every direction. The big truck lost control for a few meters and finally came to a stop.When the dust settled we could see the damage. The truck must have rammed the pickup from behind and squashed its entire back. Half of its meal-sacks exploded and gave the crash a movie like dust and smoke excitement. Gladly nobody was hurt although the car was damaged to “Totalschaden”. We bandaged one of our would-be drivers who cut himself on a wrecked piece later and then because we couldn’t do anything else went on. Seeing what had happened to the pickup we decided to be even more careful around the big trucks also we decided hitching wasn’t such a good idea after all and we just cycled into the desert.Worked perfectly fine of course, the place is beautiful and although we almost ran out of food we got a few pita breads from each police check point which brought us through.And then we arrived in Baghdad, the first town of El Kharga Oasis. It is tiny, perhaps 200 souls living there and we needed to stock up on food, namely bread. The problems were: The place was so small it didn’t have a shop, even if it had a shop it was Friday and then it was early in the morning and it’s Ramadan. Short: It was impossible to get our hold on some Choubs on the normal way (i.e. buying it in a shop or bakery). We must have looked rather helpless because a few minutes after we stopped a man approached us and asked us what the matter is. Then he told us the bakery was closed and we should follow him. While his twelve year old son drove the car home he walked with us to his place and invited us inside. After two minutes his wife had brought a bag with dried bread for us to take with us. We decided we should try to leave so we wouldn’t stress the people too much but of course they wouldn’t let us go anymore. Once you’re invited into a home there’s no way you can leave before you have gone through at least most of the hospitality ceremony. Drinking, eating, Chai (and sleeping). After some time wife and daughter brought that huge meal with amazing sauces and fried pasta and we had a very bad conscience about eating while everybody else was fasting but there’s not much we could do about it. And anyway, we enjoyed ourselves and the food very much.We later showed the family our pictures and maps and everybody had a great time. I especially liked Muhameds wife, a very lively and intelligent woman who grasped the English bits and our names extremely fast.Later that day on our way to El Kharga a man in a car would stop just to give us a few dates. And along our trips in Egypt we discovered several small and remote places, totally unaffected by mass tourism where people live a “traditional” lifestyle. Or perhaps more than traditional a lifestyle which is not focused on making money out of foreigners by selling useless crap.Egypt in the touristy places is awful and although I keep telling myself there could be 80% more tourists in normal years there’s still too many. But as soon as you have the possibility and time to discover the Egypt which is not influenced by these millions of Westerners it is a beautiful and lovely place with hospitality and kindness which will easily live up to what we experienced in Sudan.Schlafplatz in der Sahara</figcaption></figure>
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